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BUM with the Ladies by Juliane Krenz

BUM – Berlin Ultimate Mitte

Am Pfingstwochenende war es endlich soweit 8 Ladies machten sich auf den Weg nach Berlin. Die letzten Tage vor der Abfahrt wurden einmal mehr chaotisch, denn die Deutsche Bahn hat wieder gestreikt. Fährt der Nachtzug oder fährt er nicht? Mieten wir einen Bus oder buchen noch kurzfristig Flüge? Im Endeffekt ist unser Nachtzug doch gefahren, aber ohne uns. Wir waren schon 4 Stunden eher in einen anderen Zug gestiegen. Baba sei Dank hatten wir reservierte Plätze und mussten nicht im überfüllten Gang stehen. Die Fahrt verging schnell, Berlin kam näher und dank Mariannas Kontakten war noch kurzfristig eine private Unterkunft für Freitagnacht gefunden worden.

Am nächsten Morgen trafen wir auf Maria und – die extra aus London eingeflogene – Emanuelle und waren somit komplett. Ausgeschlafen und gut gelaunt starteten wir bei schönstem Sonnenschein in das Turnier. Gleich zu Beginn lieferten wir uns ein spannendes Duell gegen Undercover. Unsere Spielzüge verliefen teils noch etwas unkoordiniert und auch an das Fortbewegen auf dem Sand mussten wir uns erst noch gewöhnen. Die Dresdner nutzen ihren Vorteil (für sie war es schon das zweite Spiel) und holten sich am Ende den Sieg mit 7:5. Obwohl wir in den folgenden Spielen koordinierter auf dem Spielfeld unterwegs waren, folgten zwei klare Niederlagen gegen die späteren Turniersieger (Viima) und Zweitplatzierten (Usual Suspect Ladies). Besonders im letzten Spiel sank unsere Motivation mit jedem gegnerischen Punkt, was wohl auch an dem riesigen laut grölendem und halbbetrunkenen Fanclub unserer Gegner lag. Sybä drängte uns zum Sidelinen, aber der ein oder andere konnte sich noch nicht so recht damit anfreunden, laut irgendwelche Kommentare über das Feld zu brüllen.

Der Abend wurde abgerundet durch Nudeln mit Tomatensosse, superleckere Brownies, anstehen für eine freie Dusche und schlussendlich eine Party in einer tollen Location gleich neben den Feldern.

Tag 2: Sonntagmorgen – neuer Tag, neues Glück. Am Tag zuvor hatten wir uns aufgewärmt und eingespielt. Nun waren wir bereit zu gewinnen. Der Sieg im ersten Spiel war hart umkämpft. Sowohl L-Line als auch wir hatten gute Spielzüge und schöne Punkte. Nach 40 Minuten Spielzeit kam es zum Universe Point, den leider (aber trotzdem verdient) L-Line für sich entschieden. Das ausgeglichene Spiel endete 8:7. Im zweiten Spiel des Tages erwarteten uns die Kopenhagener KFK. Wieder waren wir gewillt zu gewinnen, auch wenn das anfangs nicht so aussah. Leicht zogen die Dänen davon und es stand schnell 6:2.Doch ein Grund zum Aufgeben war das nicht, denn wir konnten mehr als das. Mit mehr Konzentration und sicheren Pässen holten wir auf und plötzlich stand es 7:6. Schaut her, so einfach lassen wir euch nicht gewinnen. Schlussendlich hatten die Dänen doch den längeren Atem und siegten 10:7. Nach Lakritzschnaps (Mmmmhhh, lecker! – Äh, der ist ja salzig! – Oh, hat aber einen angenehm frischen Nachgeschmack!), den uns die Dänen mitbrachten und einer Stärkung bei leckerem Flammkuchen folgte das letzte Spiel des Tages. CHUPA erwies sich als etwa gleichstarker Gegner. Leider hatten wir im sechsten Spiel immer noch nicht gelernt gut zu sidelinen und lange Würfe gut zu fangen. Dadurch vergaben wir viele Punkte und verloren auch dieses Spiel.

Die Laune trübte das nicht, denn Sonne, Sand und Sofas ermunterten zu entspannten After-Game-Drinks. Nachdem wir eine Dame mit minutenlangen Anfeuerungsrufen und Klatschen zum Sprung (abgesichert, im Kletterpark nebenan) gezwungen hatten, hatten wir unser Soll für den heutigen Tag erreicht. Dank Emanuelle hatten wir auch noch einen Platz beim Italiener ergattert und kehrten so zu später Stunde gemeinsam mit dem Experience Team zu leckeren Riesenpizzen und Pasta ein. Ach, hätten wir doch nur alle wie Sybä eine Kinderpizza bestellt, dann wäre die Abfalltonne an diesem Tag nur halb so voll gewesen.

Tag 3: Der letzte Tag in Berlin brach an. Trotz des reichhaltigen Nachtessens beim Italiener waren wir am nächsten Morgen sehr hungrig. Hungrig auf die Scheibe! Plötzlich hatten wir unseren Biss wiedergefunden und sprinteten fuchsteufelswild nach der Scheibe. Unsere Spielzüge waren konzentrierter und unsere Beine waren immer noch fitter als die unserer Gegner. Diese Stärken nutzen wir. Endlich erkämpften wir uns einen Sieg gegen die Gentle Ladies (11:9) und von der Euphorie angestachelt danach gleich noch einen gegen Candy (12:7). Ach, wie gut fühlt es sich an einen Tag mal nur zu gewinnen. 😉 Somit sicherten wir uns dann immerhin noch Platz 12 (von 14) in der Gesamtwertung.

Fazit: Super Turnier, das wir uns durch das häufige Nichtfangen der langen Pässe und unsere schüchterne Sideline nur noch schwerer gemacht haben. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei. Bis dahin können wir dann auch die Scheibe lesen. 🙂

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Schweizermeisterschaft Runde 1 in Basel

 

Dieses Wochenende spielen die Ultimate Open und Damen Teams wieder die erste Runde Schweizermeisterschaften in Basel auf dem Pfaffenholz. Die Spiele Dauern von 10.30 bis 19.00 am Samstag und 9.30 bis 18.00 am Sonntag. Für Verpflegung ist gesorgt – der Grillstand bereit und das Wetter wird schon auch noch mitmachen.

See you there!

Freespeed

freespeed flyer

 

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Freespeed Ladies Trainingsweekend

Weil das Ladies Team wegen Missverständnissen nicht ins Skybowl reingekommen ist, wurde kurzherum aus dem Turnierweekend ein Trainingsweekend. Die Panthers Damen aus Bern erlitten bezüglich dem Skybowl ein ähnliches Schicksal und waren daher superfroh, als sich Chrigi bei ihnen gemeldet hat.

Am Samstag um 8.59 fuhren also 13 Ladies mit dem Zug nach Bern Wankdorf, um auf der Allmend die Scheibe fliegen zu lassen. Das Programm sah vor, dass wir am Morgen ein Spiel à 90 Minuten und am Nachmittag eines à 60 Minuten gegen die Panthers spielen würden. Dazwischen gab es noch Zeit für Taktik, Theorie und Übungen. Das erste Spiel fing für beide Seiten etwas langsam an, aber nach einiger Zeit kamen schon die ersten tollen Spielzüge. Alles in allem war das Spiel sehr intensiv und fair und endetete mit 15:14 für die Panthers. Das zweite Spiel, nach dem Mittagessen in der Sonne, war genauso intensiv und auch hier gewannen die Gegner mit ein klein wenig Vorsprung. Am Ende des Tages waren alle sehr happy mit der Leistung des Teams, denn wir konnten viele neue Spielzüge üben und uns spieltechnisch besser kennen lernen.

Der Tag endete mit ein wenig Sonnenbrand für alle, Pizza und Bier im Zug und einem erholsamen und verdienten Ausklang im Sole Uno.

Am nächsten Tag versammelten sich dann 12 Ladies im Joggeli für die zweite Runde. Zuerst wurden Offense Spielzüge geübt und Taktik besprochen. Die Müdigkeit vom Vortag war ein wenig zu spüren. Aber um 13.30 wurde dann gegen Two gespielt und dort klappte die Offense schon viel besser. Leider konnten die stärkeren Männer alle Fehler der Ladies sofort ausnutzen. Aber die Stimmung war vor allem am Anfang super. Nach einem kleinen Down haben sich die Ladies wieder gefangen und trotz dem sehr klaren Score für das Two war der Spirit immer hoch. Als Abschluss spielten sie dann noch ein Coed Spiel und gingen alle zusammen auf ein wohlverdientes Bier. 

Fazit: Viel Spielerfahrung, viel Spass, viel Taktik, Team Building, Wetterglück und eine stolze Trainerin!

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Happy New Year!!

Freespeed Ladies wishes all of Freespeed and the Ultimate World a Happy New Year 2014!!

This picture is the result of two sessions of gymnastics as part of the special practice this winter. For those of you who didn’t see it a first glance…look closely what figures the ladies are shaping 😉

Have a great Ultimate season everyone and see you in the squeaky gym halls, on the sweet green grass or sandy beaches of 2014.

 

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PAGANELLO 2012 – ZOO PAGA

Das erste mal als reines Freespeed Ladies Team sind wir am Donnerstag, 5. April nach Rimini, Italien gereist. Als wir ankamen, hat es erst einmal kurz gestürmt und die geplante Wurfsession am Strand fiel sprichwörtlich ins Wasser. Doch zur Welcome Party war alles wieder vorbei und angeführt von Party Queen Sabine haben wir uns ins Abenteuer Paganello gestürzt.

Der erste Tag war sonnig und warm und fing mit einem Spiel gegen JAKA an. Wir haben schon ein paar mal gegen dieses Team gespielt und wussten, dass sie viele erfahrene Spielerinnen haben. Trotz gutem Einsatz ging der Sieg an Jaka. Das Gefühl im Team war aber gut. Mit wenig Vorwissen über das Team gingen wir ins nächste Spiel. Wir wussten die Gegner heissen Sandschland und kommen aus Deutschland. Das Spiel fing sehr gut für uns an. Wir hatten eine super Defense, mit der das gegnerische Team ersichtlich Mühe hatte. Vom ersten Augenblick an, waren wir in Führung und obwohl Sandschland immer dicht an uns dran war, blieben wir ruhig, spielten unser Spiel und liessen sie nicht überholen. Schliesslich gewannen wir mit 10:9. Erst nach dem Spiel haben wir erfahren, dass es die Deutsche Nationalmannschaft war, die wir geschlagen hatten! Ich glaube nicht nur wir waren erstaunt (und stolz). Das letzte Spiel gegen das junge Chupaga lief dann leider nicht mehr so gut, aber die Stimmung war wegen dem zweiten Spiel definitiv noch top.

Der zweite Tag fing mit einem frustrierendem Spiel gegen Cosmic Girls aus Russland an. Wie wir es schon von anderen Teams gehört hatten, spielten Cosmic Girls eher ein unfaires Spiel. Viele zweifelhafte Calls und grobes Verhalten machten uns zu schaffen und liessen unsere anfängliche Konzentration nachgeben. Nachdem wir am mit ein paar Punkten geführt hatten, verloren wir das Spiel 4:6. Die Stimmung war am Boden und wir fragten uns warum Teams mit solchem Verhalten davon kommen können. Für das nächste Spiel war das keine gute Voraussetzung und so verlief auch dieses Spiel gegen die amerikanischen Glitter Bomben schlecht. Dafür war der Sieg gegen das lokale Team U.G. Army sicher. Nach diesem langen Tag waren wir froh, in das nächste Restaurant einkehren zu können und mit ex-Freespeed Lady Julia einen chilligen Abend zu verbringen.

Am Sonntag wachten wir zwar mit Sonne auf, aber man spürte schon, dass ein Sturm im Anmarsch war. Das Spiel gegen FAB verlief leider nicht nach Plan und mit ihrem souveränen Spiel liessen uns die Bernerinnen wenig Raum für unsere Würfe. Sie dominierten uns relativ klar und gewannen verdient 13:6. Das zweite Spiel gegen Dyki Krali war für 12.00 Uhr angesagt, genau wie die Sturmwarnung! Beim Einwerfen ging es dann los – und zwar richtig! Alles was nicht angenagelt oder befestigt war flog davon. Innerhalb von Minuten hagelte und stürmte es wie wir es in Rimini noch nie erlebt hatten. Das Turnier wurde unterbrochen und wir mussten klitschnass ins Hotel rennen. Um 2 ging es dann weiter und wir gewannen das Game problemlos bei trockenem Wetter und mit gutem Spirit all around. Wir waren noch erstaut, da wir eher negative Erfahrungen in früheren Jahren hatten mit dem Ukrainischen Team. Doch lange dauerte diese Sympathie nicht, denn wir mussten gleich nochmal gegen die Dicken Krallen dran. Diesmal blieben sie ihrem Ruf treu und schafften es wieder mit ihrem negativen und unfairen Spiel uns aus der Fassung zu bringen. Wir wissen mittlerweile, dass wir nicht gut mit einer solchen Spielart umgehen können und statt uns von dem nicht beeindrucken zu lassen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch mit Fehlpässen und einem Chaos-Spiel. Schaade. Die traditionelle Paga Party hatten wir uns verdient und zum Glück ist unsere Teamstimmung nicht so schnell unter zu kriegen. Als „I’m a Celebrity – get me OUT of here“ mischten wir den Party Jungle mit unseren Feldflaschen bewaffnet auf und haben den Frust weggetanzt 🙂

Am Montag stand noch das letzte Spiel wieder gegen U.G. Army an. Wir haben es mit einigen Verlusten (Joelle und Isa) und ein wenig Mühe gewonnen.Puh!

Trotz einigen frustrierenden Spielen, gab es ganz viele tolle Momente, super schöne Spielflows und einige steile Lay Outs (Isa, Sabine, Patricia, Zampi,..)! Wenn wir nur unsere Konstanz halten könnten, dann hätte Zoo Paga anders ausgesehen! Danke an die Captains Miri und Baba für eures positive Coaching!!! C’mon Freespeed Ladies – our Season 2012!!!

 

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Freespeed Mini Turnier und Grill

Am 16. August fand das traditionelle Freespeed Mini Turnier und Grill auf dem Landhof statt. Das Wetter war perfekt und die 65 Anwesende Freespeeders gut drauf. Alle SpielerInnen wurden in 5 Teams aufgeteilt und Round Robin gespielt, wobei ein Team jeweils Pause hatte. Die Spiele gingen je 15 Minuten mit 3 Min Pause dazwischen. Es war ein anstrengender Modus, aber machte den meisten sichtlich Spass. Da die Spieler von allen Team zusammen gemischt waren, mussten sich alle auf die verschiedene Niveaus anpassen. Am Ende des RR war Team PINK klar im Finale und die Teams BLAU und GRÜN waren punktegleich. Doch wegen des gewonnen Direktvergleichs, schaffte Team BLAU den Einzug ins Finale. Bei einbrechender Dunkelheit (und ohne Flutlicht…) gewann PINK kanpp das Duell. Congrats!

Der Abend ging dann bei einem gemütlichen Grill im Sommerabend zu Ende. Freespeed bewies wiedereinmal, wie gut der Club-Zusammenhalt sein kann. Da wir mittlerweile über 80 Aktivmitglieder haben, sind solche Anlässe wichtig, um nicht in die Annonymität zu verfallen und davon ist Freespeed zum Glück noch weit entfernt!

Danke an alle fürs Kommen und bis zum nächsten Jahr!